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Unsere Vereinigung junger ehrenamtlicher Tierfreunde gibt es seit 1995. Die Gründung ergab sich aus der Notwendigkeit, den vielen Tieren, die in den Straßen leben, zu helfen. Außerdem zeigten die damals existierenden Tierhilfsgruppen einen Mangel an Effizienz.
In den beiden Städten La Paz und El Alto (die eine geographische Einheit bilden) leben ungefähr zwei Millionen Einwohner. Außerdem streifen etwa 150.000 herrenlose Hunde durch die Straßen dieser beiden Städte (diese Angaben wurden von den städtischen Behörden dieser Städte geschätzt). Hinzu kommt noch einmal in etwa die gleich Zahl von teilweise herrenlosen Hunden (d.h. von Hunden, die zwar einen Besitzer haben, trotzdem den großen Teil des Tages alleine durch die Straßen streifen). Wir sprechen also von etwa 300.000 Hunden in den Straßen, die tagtäglich Verkehrsunfällen, Krankheiten (wie z.B. die weit verbreitete Tollwut), Mißhandlungen und anderen Arten von Grausamkeiten ausgesetzt sind.
Animales S.O.S ist ein eingetragener Verein im juristischen Sinne (R.P. Nr. 831/96). Seit unserer Gründung arbeiten wir effektiv, die Zahl der von uns betreuten Fälle steigt immer weiter.
Animales S.O.S. ist die einzige Tierhilfsorganisation in Bolivien die regelmäßig mit der "Bürgerhilfspolizei" (PAC), mit der Streifenpolizei (Radio Patrulla 110) und mit der Feuerwehr zusammenarbeitet (in Fällen, die Tiere betreffen).
Wir sind davon überzeugt, dass unsere Welt Aktivisten braucht, die zumindest versuchen, gegen die besorgniserregenden Realitäten unseres Planeten anzukämpfen. Stündlich werden 8 Tierarten ausgerottet, mehr als 200.000 Quadratkilometer tropischen Regenwaldes werden jährlich in Amazonien abgeholzt.
Animales S.O.S. hat zur Zeit Filialen in den Städten La Paz, El Alto, Potosi, Oruro, Sucre und Trinidad. So werden große Teile des riesigen bolivianischen Territoriums abgedeckt. Außerdem gibt es noch Filialen in mehr als zehn kleineren Siedlungen.