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von Archievement

Pet Adoptathon

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TIEREXPERIMENTE UND ETHIK



Am 8.7.1998 erhielten wir eine anonyme Anzeige der Zahnmedizinischen Fakultät der staatlichen Universität von La Paz. Zur Herstellung histologischer Präparate wurden unter Aufsicht des Universitätsprofessors Fernando Zuna Tiere auf brutale Art und Weise getötet. Obwohl sich diverse Studenten über diese Praktiken beschwerten, wurden sie eine Zeit lang weitergeführt. Wir besuchten mit einem TV-Team eines seiner Praktikas, machten seinen Namen bekannt und beschwerten uns bei seinen vorgesetzten Instanzen in der Universität.
Dies war der erste Fall, in dem tierquälerische Praktiken an Universitäten aufgedeckt wurden. Allerdings gab und gibt es ähnliche Praktiken an diversen anderen privaten Instituten und Universitäten der Medizin und der Tiermedizin. Inzwischen haben wir mit zwei bedeutenden Universitäten Verträge unterzeichnet, um gewisse Normen im Umgang mit Tieren aufzustellen:

  • Die Zahl der benutzten Tiere muss auf ein Minimum reduziert werden.
  • Dort, wo dies möglich ist, ist das alternative Experiment grundsätzlich immer dem Tierversuch vorzuziehen.
  • Wer mit Tierversuchen arbeiten muss, muss zugleich an entsprechenden Fortbildungen zum Umgang mit lebenden Tieren teilnehmen.
Foto - Animales S.O.S.
Die Verträge erlauben es uns auch, ihrer Einhaltung jederzeit zu überprüfen, auch wenn dies eine sehr schwierige Arbeit ist, in einem Land, in dem bis jetzt kein Gesetz existiert, das den Umgang mit lebenden Tieren für Experimente regelt.


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