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Animales S.O.S. versteht sich seit seiner Gründung als eine Bewegung (zumeist jugendlicher) Aktivisten. Bereits vor der Gründung existierten verschiedene Organisationen, die sich dem Tierschutz verschrieben. Deren Arbeit beschränkte sich (und beschränkt sich leider noch immer) darauf, jährlich zwei oder drei Artikel für die Presse herauszugeben. Jenseits jeglichen Realitätsbezuges kam es zu keiner reellen Hilfe für die Tiere, die in den Straßen der Stadt litten.
Im Dezember 1995, nach einer Anzeige, entdeckten wir auf dem Markt Chapi Kathu (Markt der Haus- und Wildtiere) schreckliche Realitäten. Hundewelpen und Katzen, die zum Verkauf standen, litten in winzigen, verschlossenen Kartonschachteln zwei Tage komplett ohne Essen. Obwohl dies offensichtlich schon in all den Jahren zuvor genauso ablief, schien sich niemand daran zu stören. Am 5.12.1995 besuchten wir, gemeinsam mit der Polzei und dem Team eines Fernsehsenders den Markt und waren entsetzt über das Ausmaß der Tierquälereien. Kaum eine der Schachteln war höher als 15 cm. In den Schachteln wimmelte es nur so von Tieren, Katzen und Hunde gemischt, mitten in ihren eigenen Fäkalien. Die Tiere vegetierten mehr als dass sie lebten.
Ein bekannter Fernsehkanal veröffentlichte die Bilder des Grauens. Dieser Tag war für die beteiligten Tierschützer die Geburtsstunde unserer Organisation.
NORMEN ZUM BESITZ VON TIEREN:
Im November 2000, nach mehr als einem Jahr harter Arbeit, schaffte es Animales S.O.S. Potosi, dass eine städtische Anordnung zur Haltung und zum Umgang mit Haustieren verabschiedet wurde. Jahrelang töteten Mitarbeiter der Stadtverwaltung Streuner in den Straßen von Potosi, indem sie sie mit Strichnin vergifteten. Diese Praktiken gehören inzwischen Gott sei Dank der Vergangenheit an, Tiere in Potosi sind inzwischen von einem Gesetz geschützt.
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ZUSAMMENARBEIT MIT DER POLIZEI:
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