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Den Glauben an die Menschlichkeit zurück gewinnen
Juni 2011
Als wir vor längerer Zeit abends unsere Tierarztpraxis abschliessen wollten, betrat ein bescheidener Mann die Praxis mit einer kleinen Tüte in seinen Händen. Er bat uns, das Leben einer kleinen Hündin zu retten, welche er mitgebracht hatte. Die Hündin war ausgemergelt und krank. Der Mann hatte sie auf der Strasse aufgelesen und wollte sie selbst kurieren, doch der Zustand der Hündin hatte sich leider verschlechtert. In unserer Praxis behandelten wir die Hündin und gaben ihr die notwendigen Impfungen. Der Mann erhielt von uns zudem Tipps, um die Hündin selbst weiter zu behandeln und richtig zu ernähren.
Heute besuchte uns der Mann wieder mit seiner Hündin und der Zustand der Hündin war nun viel besser. Sie war gesund und kaum wiederzuerkennen. Wir untersuchen die Hündin nochmals und gaben ihr eine weitere Impfung. Letzten Endes erbrachten wir all diese Leistungen – Behandlungen, Impfungen etc. – für den Mann und seine Hündin kostenlos. Auch wenn wir grundsätzlich normalerweise kostenlose Dienstleistungen ablehnen, da diese oft zu Ausnutzung und unverantwortlichem Verhalten führen, so gibt es doch Fälle, in denen wir Ausnahmen machen. Der oben beschrieben Fall war ein solcher, denn der Mann wäre nicht in der Lage gewesen, für unsere Leistungen zu bezahlen und die Hündin wäre wahrscheinlich gestorben. Nun sind beide glücklich und wir waren in der Lage, ein Tier zu retten und ihm eine gute Perspektive zu geben.
Solche Ausnahmen sind nur möglich dank der Hilfsbereitschaft und der Spenden unserer Unterstützer im In- und Ausland, bei denen wir uns auf diese Weise sehr herzlich bedanken möchten
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