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STREUNERMÜTTER

Viele Hundemütter wie diese haben irgendwann mal ein Zuhause gehabt, werden dann aus verschiedensten Gründen ausgesetzt. Meist nicht sterilisiert, werden sie läufig und schwanger und bekommen ihre Jungen dann natürlich unter nicht adäquaten Bedingungen auf der Straße.
Viele dieser Welpen erfrieren, da es in La Paz, trotz der subtropischen Lage aber wegen seiner extremen Höhenlage (zwischen 3300m und 4070 m Höhe) in den Nächten empfindlich kalt werden kann. Teils werden die süßen Kleinen von Kindern, natürlich in guter Absicht, aufgenommen, wenn die Mutter auf Futtersuche ist. Auch dies ist für ein noch säugendes Welpen teils ein Todesurteil. Manche dieser Mütter werden von Nachbarn auch vertrieben oder erschlagen, weil halt Kinder immer Welpen streicheln wollen, was für die Hundemutter als Bedrohung empfunden werden kann, und so werden häufig Kinder von Hundemüttern, die ja nur an die Verteidigung des Nachwuchses denken, gebissen.
Gerade für solche Fälle ist in unserem Refugio immer ein Platz frei, so voll können wir gar nicht sein, im Schnitt kommen jedes Monat vier Mütter mit Welpen in unser Tierheim. Und junge Hunde sind meist leichter in Adoption zu vermitteln.
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