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IN LA PAZ BEDEUTET DAS AUSSETZEN EINES TIERES FAST
IMMER EINEN BLUTIGEN
TOD IN DEN STRASSEN

Die meisten der Tausenden von Straßenhunden in La Paz werden irgendwann, meist auf der Suche nach Essensresten, von einem Auto angefahren. Oft sind die Fahrer nur zu faul, einmal rechtzeitig auf die Bremse zu treten oder zu hupen, das Leben eines "Köters" erscheint manchen Menschen nicht als Wert an sich.
Manchmal sterben sie sofort, teils aber erst nach Stunden oder Tagen, teilweise überleben sie mit Verletzungen, die sich auf den teils extrem schmutzigen Straßen leicht entzünden, was zu weiterem Leid und meist einem qualvollen Tode führt.
Generell ist die Verantwortungslosigkeit vieler Tierbesitzer in La Paz ein sehr großes Problem, Tiere werden als Eigentum betrachtet, sie dürfen aber trotzdem oft nicht ins Haus, also lungern sie oft den ganzen Tag vor dem Haus rum.
Wir nennen diese Tiere "Semicallejeros", was soviel wie Halbstraßenköter bedeutet, also Tiere, die eigentlich einHerrchen haben, aber wenn es darauf ankommt eben doch keines.
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